
# TU Berlin lädt zu kostenlosen Onlinevorträgen über Lebensmittelverschwendung ein

**Teaser / Vorspann (2-4 Saetze):**
Die Technische Universität Berlin öffnet ihre neue Vortragsreihe „Lebensmittelverschwendung im Fokus – Teil 1: Die deutsche Perspektive“ für alle Interessierten. Ab dem 15. Oktober stehen wissenschaftliche Perspektiven und Diskussionen auf dem Programm, darunter Themen aus der Außer-Haus-Gastronomie. Küchenleitungen und Nachhaltigkeitsverantwortliche können kostenfrei und ohne Anmeldung online teilnehmen und Fragen aus ihrem Betrieb mitbringen.

## TL;DR

- Die öffentlichen Fachvorträge sind vom 15. Oktober 2026 bis zum 4. Februar 2027 angekündigt.
- Die Teilnahme über Zoom ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
- Angekündigt sind unter anderem Außer-Haus-Gastronomie, Lebensmittelweitergabe und Anstöße gegen Tellerreste.
- Den weiterführenden Link zu Programm und Zoom-Zugang nennt die Hochschulmitteilung.

## Die Teilnahme über Zoom ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich

Die TU Berlin lädt mit ihrer Ringvorlesung zum Austausch über Lebensmittelverschwendung ein. Organisiert wird das Angebot von Prof. Dr. Nina Langen und Dr. Sebastian Isbanner. Langen übernimmt laut Ankündigung den Auftakt mit einer Einführung.

Der angekündigte Zeitraum reicht vom 15. Oktober 2026 bis zum 4. Februar 2027, jeweils donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr. Teilgenommen wird online über Zoom, kostenfrei, ohne Anmeldung und ohne vorausgesetzte Vorkenntnisse. Diese Angaben nennt die [Hochschulmitteilung vom 12. Oktober beim Informationsdienst Wissenschaft](https://nachrichten.idw-online.de/2026/10/12/fast-elf-millionen-tonnen-fuer-die-tonne?groupcolor=3).

Wer die Einzeltermine der Fachthemen und den Zoom-Zugang sucht, findet den weiterführenden Programm-Link am Ende der [Hochschulmitteilung](https://nachrichten.idw-online.de/2026/10/12/fast-elf-millionen-tonnen-fuer-die-tonne?groupcolor=3). Die Hochschule verweist dort für das vollständige Programm und die Teilnahme auf ihre Veranstaltungsseite.

Nach den Vorträgen ist eine Diskussion vorgesehen, zu der die Veranstalter ausdrücklich auch Interessierte aus der Wirtschaft einladen. Beschäftigte aus Gastronomie und Hotellerie können damit ihre Erfahrungen aus dem Küchenalltag in den fachlichen Austausch einbringen.

## Auch kleine Anstöße gegen Tellerreste stehen auf dem Programm

Zum angekündigten Programm gehören Außer-Haus-Gastronomie und Nudges gegen Tellerreste. Mit Nudges sind kleine Anstöße gemeint, die Entscheidungen beeinflussen können. Als mögliches Beispiel nennt die [Hochschulmitteilung die Tellerfarbe](https://nachrichten.idw-online.de/2026/10/12/fast-elf-millionen-tonnen-fuer-die-tonne?groupcolor=3).

Das macht den Schwerpunkt für professionelle Küchen anschaulich: Neben den angebotenen Speisen gerät auch die Umgebung der Ausgabe in den Blick. Die Farbe eines Tellers ist ein konkreter Gegenstand, über den Küchen- und Serviceteams sprechen können. Welche Wirkung ein solcher Anstoß unter welchen Bedingungen haben kann, wäre im Vortrag und in der Diskussion zu vertiefen.

Für ein Hotelbuffet oder eine Betriebskantine ist dabei das Untersuchungsumfeld interessant. Gästegruppen und Ausgabeformen können sich von den Bedingungen unterscheiden, unter denen wissenschaftliche Erkenntnisse entstanden sind. Wer einen Ansatz für den eigenen Betrieb erwägt, kann nach diesen Bedingungen fragen.

Die Ankündigung stellt Themen für die Weiterbildung vor. Sie enthält keine fertige Empfehlung, welche Teller ein Betrieb anschaffen oder wie er seine Ausgabe verändern soll.

## Weitere Vorträge behandeln Lebensmittelweitergabe und Verpackungen

Ein weiterer angekündigter Schwerpunkt ist die Lebensmittelweitergabe. Für professionelle Küchen bietet er einen Anschluss an den Umgang mit Lebensmitteln, die im eigenen Betrieb übrig bleiben. Der Themenblock könnte deshalb für Verantwortliche interessant sein, die sich mit Überschüssen beschäftigen.

Außerdem kündigt die [TU Berlin Beiträge zu Verpackungen und politischen Instrumenten](https://nachrichten.idw-online.de/2026/10/12/fast-elf-millionen-tonnen-fuer-die-tonne?groupcolor=3) an. Die Reihe spannt damit einen Bogen von Entscheidungen rund um das Essen bis zu übergreifenden Rahmenbedingungen.

Die Themen berühren unterschiedliche Aufgaben im Betrieb. Während die Küchenleitung den Ablauf an der Ausgabe kennt, kann eine Nachhaltigkeitsverantwortliche Fragen aus mehreren Bereichen zusammenbringen. In der anschließenden Diskussion lassen sich solche betrieblichen Perspektiven mit den vorgestellten wissenschaftlichen Ansätzen verbinden.

## Die Diskussion bietet Raum für Fragen aus dem Küchenalltag

Als redaktionelle Anregung für die Vorbereitung genügt eine konkrete Situation: An einem Buffet wählen Gäste ihre Portionsgröße selbst. Die Küchenleitung könnte wissen wollen, welche Erkenntnisse zu Tellerresten auf diese freie Portionswahl übertragbar sind.

Dazu wäre hilfreich, im Gespräch die eigene Ausgabeform knapp zu beschreiben. So können die Referierenden auf die Bedingungen eingehen, die hinter der Frage stehen, und erläutern, wo die vorgestellte Forschung anknüpft.

Vor dem passenden Termin könnte die teilnehmende Kollegin oder der Kollege mit dem Küchenteam sprechen. Für die Diskussion notiert das Team seine Frage zur freien Portionswahl und hält fest, wie die Speisenausgabe im eigenen Haus abläuft.

*Nachgetragen am 22.10.2026; Quellenstand bis 12.10.2026.*
