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Worin unterscheiden sich die Hotpot-Brühen mit Tintenfisch und Reiswein bei 12Hotpot?

Zum Brühenangebot der taiwanischen Hotpot-Kette Shi Er Guo, auch als 12Hotpot bekannt, gehören zwei unterschiedlich zusammengesetzte Varianten. Eine verbindet Tintenfisch mit Shiitake und Knoblauch, die andere Reiswein mit Zutaten aus der chinesischen Kräutertradition. Aktuelle Oktoberberichte beschreiben die bereits im Juli angekündigten Varianten und liefern Restaurant- und Hotelküchen einen konkreten Impuls für eigene Brühen und deren Beschreibung auf der Karte.

TL;DR

Die beiden Brühenvarianten wurden bereits im Juli angekündigt

Das taiwanische Gastronomiemagazin Ryori Taiwan beschreibt am 29. Oktober 2026 die beiden Brühen von 12Hotpot. Beim Hotpot bilden heiße Brühe und weitere Zutaten das Speisenformat. Die beiden vorgestellten Varianten unterscheiden sich bereits durch die Zusammensetzung ihrer Basis.

Für eine Restaurantküche lässt sich daran die Variation eines bestehenden Angebots nachvollziehen. Das Speisenformat bleibt vertraut, während die Brühe eine andere Zutatenkombination erhält. Auf der Karte kann die Auswahl deshalb schon über die Benennung dieser Basis verständlich werden.

Die Betreibergruppe Wowprime hatte beide Namen am 27. Juli für erste neue Standorte angekündigt. Die Oktoberberichte bieten damit einen aktuellen Blick auf das Angebot. Eine erstmalige Einführung oder eine kettenweite Ausweitung im Oktober ist daraus nicht abzuleiten.

Ryori Taiwan und das taiwanische Nachrichtenportal NOWnews geben überwiegend Betreiberinformationen wieder. Ihre Beschreibungen dokumentieren Zutatenangaben; unabhängige Verkostungsbefunde liefern sie nicht.

Shiitake und Knoblauch ergänzen den Kalmar

Bei der Variante 石頭魷魚鍋 nennt Ryori Taiwan Tintenfisch, Shiitake und Knoblauchscheiben. Mit Tintenfisch ist hier Kalmar gemeint. Die Kombination stellt ein Meeresprodukt neben Pilze und Knoblauch und macht die Zusammensetzung für Gäste unmittelbar greifbar.

Auch NOWnews führt diese Zutaten am 28. Oktober auf. Für Küchenverantwortliche liegt darin ein konkreter Ausgangspunkt: Die Brühe wird über benannte Produkte beschrieben, an die sich eine eigene Entwicklung anschließen könnte. Wie stark die einzelnen Zutaten im fertigen Gericht hervortreten, ist damit noch nicht gesagt.

Die Juli-Mitteilung von Wowprime nennt bei dieser Variante zusätzlich Schneckenfleisch. Diese ergänzende Angabe belegt für sich keine zwischenzeitliche Rezeptänderung.

Die deutsche Bezeichnung „Hotpot mit Tintenfisch“ dient hier als Verständnishilfe. Sie ist kein offizieller deutscher Produktname und gibt auch keine vollständige Zutatenliste wieder.

Zur Reisweinvariante gehören chinesische Kräuterzutaten

Die zweite Variante trägt den Namen 石頭燒酒鍋. Als Zutat nennt der Bericht von Ryori Taiwan ausdrücklich Reiswein. Dazu kommen mehrere Bestandteile aus der chinesischen Arznei- beziehungsweise Kräutertradition, die nicht einzeln aufgeschlüsselt werden.

Für die deutsche Beschreibung ist die ausdrücklich genannte Zutat maßgeblich. Der Bestandteil 燒酒 im Produktnamen liefert für sich keinen Beleg dafür, dass japanischer Shōchū verwendet wird. Auch hier hilft „Hotpot mit Reiswein“ als verständliche deutsche Beschreibung.

NOWnews beschreibt ebenfalls die Verbindung von Reiswein und diesen traditionellen Zutaten. Der Reiswein ist somit konkret benannt, während die übrigen Bestandteile unter einer allgemeineren Bezeichnung zusammengefasst bleiben. Eine festgelegte Kräutermischung mit bekannten Einzelzutaten lässt sich daraus nicht beschreiben.

Für beide Brühen fehlen vollständige Rezepturen mit Mengenverhältnissen und Zubereitungsverfahren. Bei der Reisweinvariante ist außerdem der Alkoholrestgehalt unbekannt. Die Herkunft der Kräuterzutaten bietet keine Grundlage für Gesundheitsversprechen; Aussagen zur Eignung für bestimmte Gästegruppen würden vollständige Produktinformationen erfordern.

Von der Zutatenidee zur eigenen Brühe auf der Karte

Als eigene Anregung lässt sich die Kombination aus Kalmar, Shiitake und Knoblauch für eine saisonale Brühenposition aufgreifen. Eine Restaurantküche würde dafür ihre eigene Rezeptur entwickeln und das Ergebnis abschmecken. Mengen, Verfahren und sensorische Beurteilung wären Teil dieser Entwicklung.

Die Kartenbeschreibung könnte anschließend die verwendeten Zutaten nennen. So erfahren Gäste schon beim Lesen, welche Produkte die Küche kombiniert. Auch für das Servicegespräch bietet eine solche Bezeichnung einen konkreten Anknüpfungspunkt, ohne einen Geschmack zu versprechen, der noch nicht beurteilt wurde.

Für eine entsprechend entwickelte eigene Zubereitung wäre beispielsweise die Bezeichnung „Brühe mit Kalmar, Shiitake und Knoblauch“ denkbar.

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