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Küche & Trends

Warum musste Itsuyaki sein Teppanyaki-Buffet den Gästen erst erklären?

Die finnische Buffetrestaurantkette Itsuyaki verbindet die Zutatenauswahl der Gäste mit anschließender Zubereitung durch einen Koch. In einem neuen Interview mit dem Gastronomiefachmedium Avecmedia berichtet Projektleiter Zhifei Tang, dass Gäste diesen Ablauf anfangs missverstanden und das Restaurant stärker erklären musste. Für Restaurants und Hotels mit ähnlichen Stationen liefert die Erfahrung einen konkreten Hinweis darauf, wo die Gästeführung beginnt.

TL;DR

Gäste verstanden den Weg von den rohen Zutaten zum Koch nicht

Itsuyakis Teppanyaki-Angebot erforderte anfangs eine Erklärung. Gäste sahen am Buffet rohe Zutaten und verstanden zunächst deren vorgesehenen Weg zur Zubereitung durch den Koch nicht. Das berichtet Projektleiter Zhifei Tang im Interview mit dem finnischen Gastronomiefachmedium Avecmedia vom 12. Oktober 2026.

Tang bezieht sich auf die Erfahrungen im ersten Standort Itis. Das Restaurant investierte daraufhin in die Vermittlung des Ablaufs. Eine Bildunterschrift des Beitrags dokumentiert Hinweise unmittelbar neben den Teppanyaki-Zutaten.

Die Verständnishürde entstand damit bereits beim Blick auf die Auswahl. Die angebotenen Zutaten waren für einen weiteren Arbeitsschritt durch die Küche bestimmt. Gäste, die das Verfahren noch nicht kannten, mussten diesen Zusammenhang erst kennenlernen.

Der Koch gart die Zutaten, ein Pager meldet die fertige Portion

Teppanyaki bezeichnet hier die Zubereitung auf einer heißen Platte. Die Gäste stellen ihre Zutaten am Buffet zusammen und übergeben sie zur Zubereitung; der Koch gart daraus ein Gericht auf der Teppan-Platte. Bereits eine Mitteilung des Einkaufszentrums AINOA in Espoo vom 4. September 2025 beschrieb diese Zutatenwahl und Zubereitung für den dortigen Itsuyaki-Standort.

Das Restaurant im AINOA hatte laut derselben Mitteilung in der letzten Augustwoche 2025 eröffnet. Das Einkaufszentrum stellte die Verbindung von Buffet und Teppan-Platte damals als Teil des Angebots vor, das Gäste am neuen Standort erwartete.

Das aktuelle Avecmedia-Interview ergänzt: Die Köche arbeiten in einer offenen Küche, und ein Pager meldet die fertige Portion zur Abholung. So verbindet das Angebot die eigene Zusammenstellung mit einem anschließend frisch zubereiteten Gericht.

Die frühere Mitteilung stammt vom Einkaufszentrum, das Interview gibt Tangs Betriebserfahrungen wieder. Beide beschreiben das bestehende Angebot aus unterschiedlichen Perspektiven: AINOA stellte das Verfahren für seinen Standort vor, Tang schildert nun die anfänglichen Schwierigkeiten beim Verständnis.

Die Hinweise stehen dort, wo Gäste ihre Zutaten wählen

Die im Interview dokumentierten Hinweise stehen dort, wo Gäste ihre Auswahl treffen. An diesem Punkt betrifft die Information zugleich das Essen und den weiteren Ablauf. Wer rohe Zutaten auswählt, braucht auch den Hinweis, dass daraus anschließend eine warme Portion entsteht.

Für die Gästeführung ist die Position deshalb naheliegend: Die Erklärung erreicht den Gast während seiner Entscheidung. Sie kann die Zutaten mit der vorgesehenen Zubereitung verbinden, bevor er mit seiner Zusammenstellung weitergeht. Welche Formulierungen Itsuyaki dafür verwendet, lässt sich aus dem Beitrag nicht rekonstruieren.

Wortlaut, Gestaltung und Sprachen der Hinweise sowie ihr Einführungstermin bleiben offen. Dokumentiert ist Tangs Erfahrung, dass der Ablauf am ersten Standort Erklärungsbedarf auslöste und das Restaurant darauf reagierte.

Tang berichtet außerdem von erkennbarem Wachstum nach ungefähr einem Jahr und bezeichnet die Gewinnmarge als klein; die Bezugsgröße des Wachstums bleibt in seinen veröffentlichten Angaben offen. Welchen Anteil die Erklärungen an dieser Entwicklung hatten, weist das Interview nicht gesondert nach.

Im Hotel kann der Service den Weg zur Kochstation zeigen

Für eine vergleichbare Hotelstation wäre ein kurzer Hinweis unmittelbar bei der Zutatenauswahl ein eigener Gestaltungsvorschlag. Er könnte erläutern, dass die Zusammenstellung zur Kochstation gebracht wird. Der passende Wortlaut würde sich am tatsächlichen Aufbau orientieren; die Itsuyaki-Hinweise liefern dafür keine Textvorlage.

Eine persönliche Erklärung könnte diesen Hinweis beim ersten Kontakt ergänzen. Die Servicekraft würde dem Gast bei der Auswahl zeigen, an welcher Stelle er seine Zutaten zur Zubereitung übergibt.

Nachgetragen am 22.10.2026; Quellenstand bis 12.10.2026.

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