Dienstag, 3. November 2026 GastroNews – Magazin für Profis
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Common Table plant die Übernahme von 57 Whitbread-Restaurants mit örtlichen Namen

Das britische Gastronomieunternehmen Common Table Group und verbundene Unternehmen planen, 57 Restaurantstandorte und ein Premier-Inn-Hotel vom britischen Hotel- und Gastronomiekonzern Whitbread zu übernehmen. Die Restaurants sollen unter ihren jeweiligen Pubnamen auftreten. Frühstück, Baristakaffee und weitere Mahlzeiten sollen Hotelgäste und Nachbarschaft über den Tag ansprechen.

TL;DR

Common Table plant die Übernahme, die Pubnamen sollen bleiben

Common Table Group will ein größeres Paket ehemaliger Whitbread-Standorte weiterführen. Die am 7. Oktober 2026 vom britischen Fachmedium Hospitality & Catering News veröffentlichte Ankündigung nennt 57 Restaurantstandorte und ein Premier-Inn-Hotel. Der Kaufpreis bleibt ungenannt.

Für die Gäste soll der örtliche Name das Haus kennzeichnen. Geschäftsführer Thomas Anderson erklärte dem britischen Gastronomiefachmedium The Morning Advertiser, dass die Restaurants unter ihren individuellen Pubnamen arbeiten sollen. Common Table Group steht als Unternehmen dahinter.

Damit übernimmt der Restaurantname die Ansprache vor Ort, während die Betreibergesellschaft mehrere Häuser zusammenführt. Ein Gast begegnet dem jeweiligen Restaurant; die gemeinsame Organisation liegt bei Common Table.

Auch die übergehenden Teams sollen nach Andersons Darstellung den örtlichen Charakter mitprägen. Wie weit ihr Spielraum etwa bei Preisen oder Einkauf reicht, ist noch offen. Veröffentlicht ist der Anspruch, die Weiterentwicklung gemeinsam mit den Menschen am Standort zu gestalten.

Frühstück und Baristakaffee sind auch für örtliche Gäste geplant

Anderson beschreibt ein Angebot vom Frühstück bis zu Mahlzeiten über den Tag. Angesprochen werden Hotelgäste und örtliche Besucher. Dazu soll Baristakaffee kommen, wie das Betreiberinterview im Morning Advertiser erläutert.

Das Kaffeeangebot soll von Rodeo kommen, einem Geschäft der Schwesterfirma Rodeo Group. Diesen Baustein nennt der Bericht von Hospitality & Catering News.

Das geplante Tagesangebot verbindet den Aufenthalt von Übernachtungsgästen mit Restaurantbesuchen aus der Umgebung. Frühstück und ein späteres Essen stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an Küche und Service. Für die örtliche Leitung wird relevant, wie diese Angebote im selben Gastraum aufeinanderfolgen.

Konkrete Speisekarten, Preise und Öffnungszeiten sowie die Vereinbarungen mit den Hotels bleiben offen. Auch ein beziffertes Renovierungsbudget und belastbare Standortwerte zur Wirtschaftlichkeit liegen in den Berichten nicht vor.

Erste Restaurants sollen ab Mitte November wieder öffnen

Die ersten Häuser sollen nach Andersons Angaben ab Mitte November 2026 wieder öffnen. Als Ziel für den vollständigen Betrieb aller Standorte nennt er Ende Februar 2027. Der veröffentlichte Zeitplan beschreibt damit einen gestaffelten Anlauf.

Common Table kündigt Renovierungen, Personalentwicklung und neue Speisekarten an. Die geplante Weiterführung umfasst damit Arbeiten an den Räumen und am gastronomischen Angebot sowie die Entwicklung der Teams. Die jeweiligen Häuser sollen innerhalb dieses gemeinsamen Vorhabens ihren örtlichen Auftritt erhalten.

Außerdem erwartet das Unternehmen 700 zusätzliche Arbeitsplätze neben den Beschäftigten, die von Whitbread übergehen sollen. Diese Beschäftigungsangabe im Morning Advertiser ist ebenso wie der Wiedereröffnungszeitplan ein Unternehmensziel.

Die Berichte beruhen wesentlich auf derselben Unternehmensankündigung. Sie beschreiben die geplante Übernahme und Andersons Vorstellungen für den künftigen Betrieb.

Die örtliche Leitung kann das Tagesangebot mitgestalten

Bei einem hypothetischen Betreiberwechsel in Deutschland könnte ein Restaurant seinen bestehenden Namen behalten und nach dem Hotelfrühstück ein kleines Mittagsangebot für die Nachbarschaft einführen. Das wäre eine mögliche Weiterentwicklung für ein vergleichbares Haus; Common Table hat dafür noch keine konkrete Speisekarte vorgestellt.

Die örtliche Leitung könnte in einem solchen Fall ihre Kenntnis der Gäste und der Umgebung einbringen. Der Betreiber würde mit ihr besprechen, welches Angebot zur Küche und zum vorgesehenen Tagesgeschäft passt.

Beide könnten sich zunächst auf die Zeit nach dem Frühstück konzentrieren und festlegen, welche Mittagsgerichte dann auf der Karte stehen.

Nachgetragen am 22.10.2026; Quellenstand bis 11.10.2026.

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